Studie bestätigt Infrarotheizung schlägt Wärmepumpe!

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Modernes Wohnzimmer mit einer dezenten Infrarotheizung an der Wand
Vergleichskriterium
Infrarotheizung
Wärmepumpe
Anschaffungskosten
9.000 – 12.000 €
20.000 – 50.000 €
Installation
Einfach & schnell
Komplex & aufwendig
Wartungskosten
0 € / Jahr
150 – 400 € / Jahr
Lebensdauer
30+ Jahre
15 – 20 Jahre
Gesamtkosten (30 Jahre)
Deutlich günstiger
Bis zu 35% teurer

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Infrarotheizung vs. Wärmepumpe:
Geförderte Investition oder sichere Alternative?

Die Wärmepumpe ist in aller Munde – von der Politik forciert und gefördert, soll der Hausbesitzer zum Umstieg auf die Wärmepumpe motiviert werden.  Gleichzeitig entstehen immer mehr Zweifel, ob eine Wärmepumpe trotz ihrer Effizienz immer die beste Wahl ist. Denn als Hausbesitzer stellt man sich auch weiterführende Fragen, wie z.B.: 
  • Welche Heizsysteme sind am effizientesten?
  • Wie hoch sind die effektiven Anschaffungskosten trotz Förderung? 
  • Wann Amortisiert sich die Wärmepumpe?
  • Ist eine Wärmepumpe im Altbau wirklich effizient? 
  • Lohnt sich eine Investition in eine teure Wärmepumpe bei einem KfW55 oder KfW40-Haus überhaupt
  • Was ist bei Wartung und Betrieb zu beachten?
  • Ab welchem Zeitpunkt ist mit Reparaturen zu rechnen?
  • Welche Alternativen gibt es zur Wärmepumpe?

In diesem Beitrag möchten wir den Vergleich zwischen Wärmepumpe und Infrarotheizung durchführen und Ihnen somit helfen, eine vernünftige Entscheidung treffen zu können.

Wir beleuchten alle Aspekte – von Investitions- und Betriebskosten über Effizienz bis hin zu Umweltbilanz und Fördermöglichkeiten. So können Sie selbst abwägen, ob Infrarotwärme oder Wärmepumpe die bessere Wahl für Ihr Zuhause ist, ohne dabei den politischen Trend zum reinen Wärmepumpenausbau unkritisch zu übernehmen.

Die Wärmepumpe - Funktionsweise 

Wärmepumpen nutzen die Umgebungswärme der Außenluft oder aus dem Erdreich und wandeln diese über einen Wärmetauscher in Nutzwärme für das Haus um. Mittels eines Kältemittels und eines Verdichtungsprozesses wird die aus der Außenluft oder dem Erdreich entzogene Wärmeenergie auf ein für eine Heizung nutzbares Temperatur-Niveau gebracht und der Heizkreislauf im Haus damit erwärmt.

Dieser Prozess läuft mittels elektrischer Energie ab. Der Heizkreislauft versorgt typischerweise eine Fußbodenheizung. In Bestandsgebäuden kann auch das bestehende Rohrleitungssystem mit Niedertemperatur-Heizkörper genutzt werden, sofern entsprechend auch die dafür notwendigen Wärmedämmmaßnahmen erfolgen.

Luftwärmepumpen
nutzen die Wärme-Energie der Umgebungsluft. Je kälter die Außentemperatur, desto höher wird der energetische Aufwand, die notwendige Wärme-Energie zu gewinnen. Mit sinkender Außentemperatur sinkt auch die Effizienz der Luft-Wärmepumpe.

Erdwärmepumpen
Diese werden oft auch „Sole-Wasser-Wärmepumpen“ genannt; diese nutzen die Wärme-Energie des Erdreichs, die in der Regel immer konstant ist. Ein Sole-Gemisch (Wasser mit Frostschutzmittel) zirkuliert im Rohrsystem, nimmt die Erdwärme auf und gibt sie an die Wärmepumpe ab.

Alternativ können auch Flachkollektoren auf dem Grundstück verlegt werden, sofern die Grundstücksgröße dies ermöglicht (Kollektorfläche beträgt etwa das 2-3fache der zu beheizenden Wohnfläche).

 

Grundwasserwärmepumpen 
nutzen die Wärme-Energie des Grundwassers. Dafür werden zwei Brunnen gebohrt: Aus dem Saugbrunnen wird Grundwasser angesaugt, welches durch die Wärmepumpe fließt und dann wieder im Schluckbrunnen dem Grundwasser zugeführt.

Ingo Koßmagk, Inhaber

Ingo Koßmagk, Inhaber

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Vor- und Nachteile von Wärmepumpen

Wärmepumpen sind von dem Gesichtspunkt der Energiequelle her umweltfreundlicher als Gas- oder Ölheizungen, da sie mit Strom aus regenerativen Quellen betrieben werden können. Auch sind sie, trotz der hohen Anschaffungskosten, wirtschaftlicher als Öl-, Gas, oder Pelletheizungen.

Wärmepumpen sind komplexe Systeme, die mit entsprechend hohem technischen Aufwand die Umgebungswärme in Nutzwärme umwandeln.

Der Nachteil bei einer Wärmepumpe sind vor allem die hohen Investitionskosten und der Installationsaufwand, vor allem bei Erdwärmepumpen. Der Wartungsaufwand ist in den ersten 10 Jahren zwar gering, jedoch birgt diese Technologie auch unkalkulierbare Risiken und spätere Reparaturkosten können die Amortisation der Wärmepumpe in weite Ferne rücken. Auch weicht der tatsächliche Energieverbrauch in der Praxis oft von den theoretisch ermittelten Werten ab.

Bei Luftwärmepumpen ist die Geräuschentwicklung bei der Aufstellung zu berücksichtigen, damit der eigene Wohnkomfort nicht beeinträchtigt wird und auch Nachbarn nicht belästigt werden. An kalten Wintertagen sinkt die Effizienz der Luftwärmepumpe, so dass häufig mit einem elektrischen Heizstab der Heizkreislauf unterstützt werden muß.

Vorteile Wärmepumpe

  • Umweltfreundlicher als Gas/Ölheizung
  • Kann mittels PV-Anlage betrieben werden
  • Effizienter als Gas/Ölheizung
  • Geringe Verbrauchskosten
  • Unabhängig von fossilen Brennstoffen

Nachteile Wärmepumpe

  • hoher investitionsaufwand
  • Komplexes System
  • Wartungsbedürftig
  • Luftwärmepumpe – Effizienzverlust bei Minusgraden
  • Erdwärmepumpe – Gefahr Leitungsbruch bei Erdverwerfungen
  • Geschulte Fachkräfte erforderlich

Die Infrarotheizung - Funktionsweise

Die Infrarotheizung wird elektrisch betrieben – Strom wird in Wärme umgewandelt. Auf Grund ihrer Bauweise als flache Paneele wird die Wärme mittels Wärmestrahlung in den Raum abgegeben.

Die Infrarotheizung ist im Vergleich zur Wärmepumpe ein einfaches, leicht zu installierendes und wartungsfreies Heizsystem. Die Bauteilanzahl ist deutlich geringer als bei einer Wärmepumpe. Beide unterscheiden sich deutlich in Bezug auf die Anzahl aller notwendigen Elemente und Einfachheit bzw. Komplexität.

Jeder Raum kann individuell beheizt werden, ohne dass ein zentraler Wärmeerzeuger eingeschaltet sein muß. Je nach Raumgröße werden 1-2 Infrarotpaneele benötigt. Bei größeren Räumen über 25m² können für eine gleichmäßige Wärmeverteilung auch mehr als 2 Infrarotpaneele sinnvoll sein.

Zur Stromversorgung werden normale Stromleitungen gelegt, wie sie auch für die Licht- bzw. Steckdosenversorgung verwendet werden. Dies erfolgt bei den Elektrikerarbeiten bei Neubau/Sanierung in einem Zuge mit. Im einfachsten Fall, z.B. schaffen einer Wärme-Zone, können Infrarotheizungen auch einfach über die Steckdose betrieben werden.

Vor- und Nachteile Infrarotheizung

Die Investitionskosten für eine vollständige Hausausstattung mit Infrarotheizung liegen je nach Situation bei etwa 30-50% im Vergleich zu einer Wärmepumpe (ohne Berücksichtigung Fördermittel für Wärmepumpe). Infrarotheizungen sind zudem wartungsfrei. Qualitativ hochwertige Infrarotheizungen überdauern Jahrzehnte ohne Probleme – wartungsfrei!

Vorteile Infrarotheizung

  • Einfaches, langlebiges System
  • Einfache Installation
  • Kann mit PV-Strom betrieben werden
  • Effizienter als Öl- o. Gasheizung
  • Unabhängig von fossilen Brennstoffen
  • Wartungsfrei
  • Geringere Investitionskosten als Wärmepumpe
  • Langfristig kostengünstiger als Wärmepumpe

Nachteile Infrarotheizung

  • Stromkosten höher als bei Wärmepumpen
  • Zusätzlicher Durchlauferhitzer oder Warmwasser-Boiler für Warmwasser nötig

Kostenvergleich Wärmepumpe und Infrarotheizung

Für eine nachhaltige Entscheidung für ein bestimmtes Heizsystem empfiehlt es sich, die Wirtschaftlichkeit des Gesamt-Heizsystems zu betrachten. In dieser Berechnung sollten neben den jährlichen Verbrauchs- und Wartungskosten auch die Amortisation der Investitionskosten berücksichtigt werden. Folgende Positionen sollte berücksichtigt werden:
  • Anschaffungskosten für Heizsystem und Wärmeverteilungssystem
  • Preissubventionen: Fördermittel die zur Anschaffung des Heizsystems gewährt werden
  • Notwendiger Platz/Raum für das Heizsystem 
  • Sonstige Medien/Zuleitungen
  • Installationskosten: Handwerkerleistungen für die Installation des Heizsystems 
  • Betriebskosten: laufende Energiekosten pro Jahr 
  • Wartung: realistische Werte im Durchschnitt pro Jahr für Wartung der Anlage und eventuell einzukalkulierende Reparaturen – ausgehend von Erfahrungswerten der Fachfirma
  • Fach-Handwerker: zur Wartung der der Wärmepumpe ist ein Fachmann nötig, der davon auch Ahnung hat 
  • Amortisation: realistische Lebensdauer der Technik die zur Berechnung der Amortisation herangezogen werden kann

Um zwei Heizsysteme realistisch miteinander vergleichen zu können, sollte dies unter gleichen Bedingungen erfolgen. Dazu wurden schon verschiedene Feldtests durchgeführt, deren Ergebnisse in einer Studie von Prof. Timo Leukefeld einbezogen wurden. Das Ergebnis der Studie wurde im Januar 2025 veröffentlicht und ist in folgender Tabelle dargestellt. Diese Studie beinhaltet eine eingehende Analyse der Investitionskosten und langfristigen Betriebskosten beider Technologien.

Es wurde beispielhaft ein Einfamilienhaus mit einer Nutzfläche von 150m² und Neubaustandard (KfW-Effizienzhaus 55 bzw. Energieeffizienzklasse A) betrachtet. Dieses hat einen Heizwärmebedarf von 4.500 kWh/a, was einem spezifischen Bedarf von 30 kWh/(m²*a) und gleichzeitig dem Nutzenergiebedarf des Wärmepumpen- Systems entspricht. 

Verglichen wurden:

Variante 1a: Heizung + Warmwasserbereitung mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe

Variante 1b: Heizung mit Infrarot-Paneelen und elektrischem Warmwasserboiler

Variante 2a: Heizung + Warmwasserbereitung mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in Kombination mit einer PV-Anlage und Speicher

Variante 2b: Heizung mit Infrarot-Paneelen und elektrischem Warmwasserboiler in Kombination mit einer PV-Anlage und Speicher

Betriebskosten

Da Wärmepumpen eine höhere Effizienz haben, wurde für die Luft-Wärme-Pumpe eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 2,8 zugrunde gelegt. Was bedeutet, dass mit 1kwh Strom = 2,8kwh Wärme erzeugt werden. Zwar geben die Hersteller höhere JAZ an, jedoch sind das theoretische Werte, die in der Praxis durch verschiedene Faktoren nachweislich reduziert werden (siehe dazu die Praxisstudie von Prof.Leukefeld).

Für die Wärmepumpe sind zusätzlich betriebsgebundene Kosten von 300.-EUR/Jahr einzuplanen (Service, Wartung, Instandhaltung, Instandsetzung; durchschnittlicher Betrag über die Lebensdauer einer Wärmepumpe).

Infrarotheizungen wandeln Strom direkt in Wärme um – aus 1kwh Strom wird 1 kwh Wärme erzeugt. Somit sind die laufenden Betriebskosten für Infrarotheizungen höher als bei einer Wärmepumpe. Weitere Betriebsgebundene Kosten gibt es bei der Infrarotheizung jedoch nicht (kein Service, keine Wartung).

Für alle Varianten in der obigen Übersicht (1a/1b und 2a/2b) wurde ein Strombezugspreis von 0,28 €/kwh (inkl. MwSt.) angesetzt, was zu folgenden Betriebskosten führt:
Luft-Wasser-WärmepumpeInfrarotheizung
Stromkosten inklusive 4000kwh Haushaltsstrom1.862€ pro Jahr2.904€ pro Jahr
Betriebsgebundene Kosten300€ pro Jahr-
Summe der Betriebskosten2.162€ pro Jahr2.904€ pro Jahr
Differenz Betriebskosten+742€ pro Jahr

Kapitalgebundene Kosten

Kapitalgebundene Kosten (Zinsen) wurden bei der Vergleichsbetrachtung nicht mit einbezogen. Diese wären aber sinnvollerweise auch noch mit zu berücksichtigen. Bei z.B 3% Zins für 33.000.- EUR sind das 990 EUR jährlich, die bei der Wärmepumpe hinzuzurechnen wären.

Amortisation

Je nach Effizienz der Wärmepumpe, die abhängig ist von Außentemperaturen, Warmwasserbezug, Leitungsverlusten, Speicherverluste kann die Jahresarbeitszahl variieren. Bei der in der Studie zugrunde gelegten Jahresarbeitszahl (JAZ) von 2,8 beträgt die Amortisationszeit der Wärmepumpe im Vergleich zur Infrarotheizung 44 Jahre (33.000.-EUR /742.-EUR = 44 Jahre). Bei einer höheren JAZ verringert sich die Amortisationszeit.
JahrearbeitszahlAmortisationszeit
2,844 Jahre
3,537 Jahre
22 Jahre
Die nicht berücksichtigten Kapitalgebundenen Kosten, verschlechtern das Ergebnis der Wärmepumpe. Die Amortisationszeit würde sich weiter verlängern. Dies würde das Ergebnis zu Gunsten der Infrarotheizung verbessern.

Diese Studie zeigt, dass die Amortisationszeit länger ist als die durchschnittliche Betriebszeit einer Wärmepumpe von 15-20 Jahren und somit sich die Investition in eine Wärmepumpe sehr wahrscheinlich nicht amortisiert.
Luft-Wasser-WärmepumpeInfrarotheizung
Investitionskosten inkl. Warmwasserbereitung45.000€12.000€
PV-Anlage + Speicher15.000€15.000€
Differenz--33.000€
Stromkosten inkl. 4000kw Haushaltsstrom1.351€ pro Jahr2.087€ pro Jahr
Betriebsgebundene Kosten300€ pro Jahr-
Einspeisevergütung-345€ pro Jahr-275€ pro Jahr
Summe der Betriebskosten1.302€ pro Jahr1.812€ pro Jahr
Differenz Betriebskosten-+510€ pro Jahr
Trotz der geringeren Verbrauchswerte auf Grund der Stromerzeugung, verringert sich die Amortisationszeit der Wärmepumpe nicht, sondern verlängert sich sogar. Dies ist darin begründet, weil die Differenz der Betriebskosten Wärmepumpe vs. Infrarotheizung geringer wird. So steigt die Amortisationszeit folgendermaßen:
JahresarbeitszahlAmortisationszeit
2,865 Jahre
3,547 Jahre
27 Jahre

Langfristige Rentabilität

Für eine langfristige Betrachtung beider Heiz-Systeme sind neben den Anfangs-Investitionskosten und Verbrauchskosten auch die Re-Investitionskosten zu berücksichtigen. Im Folgenden werden diese wie folgt prognostiziert:
Wärmepumpen funktionieren erfahrungsgemäß ca.15-20 Jahre, maximal 25 Jahre. Für eine realistische Kalkulation sind nach 20 Jahren weitere Investitionskosten zur Neuanschaffung einer Wärmepumpe einzukalkulieren. Diese werden in der Studie mit 20.000.-EUR angesetzt. Für die Infrarotheizung entfallen diese. Es werden lediglich 3.880.-EUR für den Ersatz von Elementen der Temperatursteuerung und dem elektrischen Boiler angesetzt.

Bei Nutzung einer PV-Anlage und Speicher sind dafür auch entsprechende Ersatzbeschaffungen wie Wechselrichter und Speicher einzukalkulieren. Da PV-Anlagen heute schon mit 30 Jahre Garantie angeboten werden, sind Ersatzbeschaffungen im folgenden Graph nicht berücksichtigt.

Wie sich die Gesamtkosten langfristig entwickeln, zeigt folgendes Bild:

Fazit:
Der Vorteil geringerer Verbrauchskosten der Wärmepumpe wiegt auch langfristig nicht den höheren Anschaffungspreis gegenüber der Infrarotheizung auf.
Bei einer Investition in eine Wärmepumpe ist eine Neuanschaffung des Wärmepumpen-Aggregats nach ca. 20 Jahren einzukalkulieren. Damit wird die Rentabilität der Wärmepumpe im Vergleich zu Infrarotheizung immer schlechter bleiben.
Qualitativ hochwertige Infrarotheizungen funktionieren Jahrzehnte und sind wartungsfrei. Somit ist auf lange Sicht eine Investition in Infrarotheizung eine echte Alternative.
Ingo Koßmagk, Inhaber

Ingo Koßmagk, Inhaber

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Photovoltaik und Infrarotheizungen

Die Langfristige Betrachtung zeigt auch deutlich, wenn der Preisvorteil der Infrarotheizung gegenüber der Wärmepumpe in die Anschaffung einer PV-Anlage und Strom-Speicher investiert wird, erhöht sich der Vorteil der Infrarotheizung gegenüber der Wärmepumpe extrem. Dies wird im Vergleich des blauen Graphen (Variante 1a) mit dem grünen Graphen (Variante 2b) deutlich erkennbar.
Zu beachten ist dabei, dass für die PV-Anlage und Stromspeicher nur 15.000.- EUR kalkuliert wurden. Im Vergleich zur Wärmepumpe ohne PV+Speicher, sind es bei der Infrarotheizung mit PV+Speicher immer noch 18.000.- EUR weniger Investitionskosten.

Das bedeutet, dass bei geringeren Investitionskosten für Infrarotheizung mit PV+Speicher (-18.000.- EUR) im Vergleich zur Wärmepumpe ohne PV/Speicher die langfristigen Gesamtkosten der Wärmepumpe nahezu doppelt so hoch sind als beim Heizkonzept Infrarotheizung +PV +Speicher.

Vergleich Wärmepumpe und Infrarotheizung

WärmepumpeInfrarotheizung
Hohe Anzahl an BauteilenGeringe Bauteilzahl
Komplexe KomponentenEinfache Komponenten
Außeneinheit-
Kompressor-
Kältemittel-
Hydraulischer Abgleich-
Einstellung Heizkennlinie-
Fachfirma für Installation nötigElektriker
Wärmeerzeugung zentraldezentrale Wärmeerzeugung
Wasserführendes Heiz-LeitungssystemStromleitungen zu jedem Raum
dadurch LeitungsverlusteKeine Leitungsverluste
lange ReaktionszeitKurze Reaktionszeit
Im Neubau hoher InstallationsaufwandGeringer Installationsaufwand
Hohe InvestitionskostenGeringe Investitionkosten
Kompresser 15-20 Jahre LebensdauerBei guter Qualität Lebensdauer bis zu 100 Jahre
ohne Leistungsverluste
Handwerker für Wartung nötigkein Handwerkerbedarf
Wartung ErforderlichKeine Wartung erforderlich
WartungskostenKeine Wartungskosten
Kombination mit PV und SpeicherKombination mit PV und Speicher
WarmwasserspeicherDurchlauferhitzer oder Autarkie-Boiler
Risiko der Leckagebildung bei Fußbodenheizung nach 30 Jahren-
Stromversorgung: Bei Wärmepumpen sind hohe Anlaufströme von 30 bis 70 Ampere erforderlich, um den Kompressor und die Pumpe in Gang zu setzen. Das Kältemittel muß erst auf den nötigen Druck- und Temperaturbereich gebracht werden, um Wärme transportieren zu können. Der elektrische Hausanschluß sollte dahingehend überprüft werden, ob die Kapazität ausreichend ist.
Für die Infrarotheizung sind beim oben genannten Projekt in der Studie mit 155qm Wohnfläche ca.7,5kw Gesamt-Leistung zu berücksichtigen. 

Erdwärmepumpen
- In manchen Gemeinden werden diese aus geologisch/sicherheitstechnischen Gründen nicht mehr genehmigt, da die Erdbohrungen verschiedene Wasserschichten durchbohren und diese kurz schließen, was zu weiterführenden Problemen des Wasserhaushalts und damit auch zu Veränderungen des Erdreichs führen kann (Setzungen, Erdrutsch). In Wasserschutzgebieten werden Erdwärmepumpen häufig aus wasserschutzrechtlichen Gründen nicht zugelassen. Die Anschaffungskosten für Erdwärmepumpen sind auf Grund der notwendigen Bohrungen für die Erdwärmesonden (bis zu 100m tief) höher als bei einer Luftwärmepumpe.

Erdwärmepumpen mit Flachkollektoren führen dazu, dass der Boden auskühlt und das Pflanzenwachstum negativ beeinflusst wird. Durch Auskühlen des Bodens kann es im Winter zu Vereisungen der Kollektoren kommen.

Fachhandwerker für Wärmepumpen
Für einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe sind die Einstellungen im gesamten Heizsystem richtig aufeinander abzustimmen. Dies kann nur von professionellen Fachhandwerkern geleistet werden. Werden die Einstellungen der Wärmepumpe nicht korrekt abgestimmt, kann dies zu hohen Verbrauchskosten führen. Laut vorliegenden Kundenaussagen haben inkorrekte Einstellungen von Wärmepumpen zu Stromverbrauchskosten von bis zu 3.000.- bis 4.000.- EUR im Jahr für Eigenheime mit durchschnittlicher Größe von 120-150qm geführt. Das sind zwar Einzelfälle, lassen sich aber aufhorchen.

Umweltrisiken
Zunehmend werden Erd- bzw. Grundwasser-Wärmepumpen wegen der Umweltrisiken auf Grund der nicht unerheblichen Eingriffe in das Erdreich nicht mehr genehmigt. Zusätzlich verunsichern die neuesten Diskussionen über giftige Kältemittel die Hausbesitzer, inwieweit eine Investition in eine Wärmepumpe noch zukunftssicher ist.

Qualität der Infrarotheizungen
Für eine effiziente Ausnutzung der Heizenergie ist bei einer Ausstattung von Wohnungen und Häusern auf eine gehobene Qualität der Infrarotheizungen zu achten. Eine gute Qualität der Infrarotheizung ist die Grundlage für eine effektive Heizleistung. Billigprodukte bieten diese nicht an und sind auch aus sicherheitstechnischen Gründen kritisch zu betrachten.

Richtige Planung für Infrarotheizungen
Infrarotheizungen können sehr individuell an der Wand oder Decke positioniert werden. Allerdings besteht die Gefahr, dass bei falscher Platzierung der Infrarotheizungen diese nicht ihre Effizienz ausspielen können. Falsch positionierte Infrarotheizungen führen zu ineffektiven Heizleistungen – Räume werden unzureichend erwärmt und verursachen dadurch hohe Stromkosten. Für die richtige Positionierung der Infrarotheizungen sollte ein Fachmann mit entsprechender Erfahrung hinzugezogen werden. Dies ist vor allem zu beachten, wenn man komplette Wohnungen und Häuser mit einem Infrarot-Heizsystem ausstatten möchte. Mehr erfahren

Wärmedämmung vs. Heizsystem

Je besser die Wärmedämmung desto geringer ist der Heizbedarf und somit auch die Leistungsanforderungen an das Heizsystem. Für die Wärmepumpe ist ein Mindeststandard an Wärmedämmung erforderlich, damit sie zuverlässig den notwendigen Wärmebedarf liefert. Ist die Wärmedämmung nicht ausreichend (Altbau) besteht die Gefahr, dass mit einer Wärmpumpe im Winter nicht mehr die notwendigen Raumtemperaturen erreicht werden.
Bei einer Wärmepumpe verringern sich die Investitionskosten je nach Gebäudehülle nur gering, weil der gesamte Heizungs- und Leitungsinstallationsaufwand nahezu gleich bleibt.

Im Gegensatz dazu bei Infrarotheizungen - ein niedrigerer Leistungsbedarf bei gut gedämmten Häusern wirkt sich direkt auf eine Reduzierung der Investitionskosten für die Infrarotheizungen aus.
Bei Gebäuden mit guter Dämmung können sich die Anschaffungskosten im Vergleich zu Gebäuden mit schlechter Wärmedämmung halbieren.

Das bedeutet, dass für Neubauten nach neuestem Standard, die Anschaffungskosten für die Infrarotheizung deutlich unter denen einer Wärmepumpe liegen. Und der clevere Investor nutzt die Preisersparnis zur Installation von Photovoltaik und erhöht somit die Effizienz seines Heizsystems.

Förderung

Für die Infrarotheizung werden im Gegensatz zur Wärmepumpe keine Fördermittel zur Verfügung gestellt. Dies ist auch nicht nötig, weil die Anschaffungskosten deutlich unter denen einer Wärmepumpe liegen.
Wärmepumpen werden mit 50-70% Fördermittel subventioniert, somit reduzieren sich die Anschaffungskosten deutlich und machen die Anschaffung einer Wärmepumpe attraktiv.

Jedoch sollte die Förderung der Wärmepumpe nicht der alleinige Maßstab für eine Entscheidung sein. Denn neben Wartungskosten sind auch Ersatzbeschaffungskosten in die Überlegungen mit einzubeziehen - nach ca.20 Jahren muß mit einem Austausch der Wärmepumpe gerechnet werden, was für die Infrarotheizung nicht zutrifft.

Neubau vs. Bestandsgebäude

Wärmepumpe
Bei einem Neubau sind die Aufwendungen für die Heizung komplett zu betrachten. Bei der Wärmepumpe sind es eine Vielzahl an technischen Elementen, wie z.B.
- das Wärmepumpenaggregat
- bei Luft-Wärmepumpe: Fundament
- bei Erd-Wärmepumpe: Bohrungen und Leitungsverlegung
- bei Grundwasser-Wärmepumpe: Brunnenbohrungen
- Kältemittelleitung mit Kältemittel
- Verteilschränke
- Heizkreisverteiler
- Noppenbahn für Fußbodenheizungsrohre
- Fußbodenheizungsrohre
- Stellmotoren
- Entlüfter
- Ventile
- Dichtungen und diverse Verbindungselemente
- Ausdehnungsgefäß
- Warmwasserspeicher für Trinkwasser
- Pufferspeicher
- 1 Thermostat je Raum

Infrarotheizung
Für die Infrarotheizung ist die Anzahl der Elemente und der Installationsaufwand bedeutend geringer:
- Je Raum 1x Infrarotpaneel (große Räume 1-3 Paneele)
- Je Raum 1x Stromleitung + Sicherung
- 1 Thermostat je Raum
- Durchlauferhitzer Küche und Bad
- oder Autarkie-Boiler in Kombination mit PV-Anlage
- oder Warmwasser-Wärmepumpe
Neubau
Im Neubau sind die Installationsaufwendungen einer Wärmepumpe deutlich höher als für die Infrarotheizung. Für die Infrarotheizung werden im Rahmen der Elektroarbeiten die Stromleitungen gleich mit verlegt, was nur einen geringen Aufschlag auf die sowieso vorzunehmende Leitungsverlegung bedeutet. Für den Betrieb der Infrarotheizung sind keine besonderen Leitungen notwendig. Es werden die gleichen Leitungen, wie für die Steckdosenversorgung verlegt.

Bestandsgebäude
Bei einem Bestandsgebäude mit Fußbodenheizung ist der Investitionsaufwand aufgrund des schon vorhandenen Heizkreislaufs für eine Wärmepumpe geringer als im Neubau. Es ist nur das Heizaggregat mit der Wärmepumpe und den notwendigen Funktionselementen auszutauschen.

Bei einem Heizkreislauf mit Konvektionsheizkörpern sind diese in der Regel auszutauschen gegen Heizkörper, die für die geringere Vorlauftemperatur der Wärmepumpe geeignet sind. Dementsprechend sind einige Anpassungen am bestehenden Heizkreislauf vorzunehmen.

Zuzüglich sind Entsorgungskosten des Altaggregats und des eventuell unverbrauchten Brennstoffes zu berücksichtigen. Ein Kostenvoranschlag der Heizungsfirma gibt eine genaue Orientierung.

Für die Infrarotheizung kann, je nach Raumsituation, der bestehende Sicherungskreis genutzt werden. Jedoch ist In Abhängigkeit von der Leitungs- und Absicherungs-Situation eine zusätzliche Verlegung von Stromleitungen für die Infrarotheizung einzuplanen. Dies muß mit dem Elektriker jeweils, abhängig der individuellen Situation im Haus, abgestimmt werden.

Jedoch ist es auch möglich, dass in Bestandsgebäuden der vorhandene Heizkreislauf mit Heizkörper bestehen bleiben und mit einer Wärmepumpe betrieben werden kann, wenn diese mit einer Infrarotheizung kombiniert wird. So würde mit geringstem technischem Aufwand trotzdem ausreichend Heizwärme erzeugt werden können, wie nachfolgender Abschnitt zeigt.

Kombination Wärmepumpe und Infrarotheizung

Wärmepumpen werden meist monovalent betrieben – das heißt, die Wärmepumpe ist der alleinige Heizwärmeerzeuger. Im bivalenten Betrieb wird ein zweiter Wärmeerzeuger genutzt, der sich bei niedrigen Temperaturen zusätzlich einschaltet.

Damit eine Wärmepumpe effizient arbeitet sollte der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Heizwärme gering gehalten werden. Das ist bei Luft-Wärmepumpen an kalten Wintertagen meist nicht mehr gegeben - der Temperaturunterschied wird zu groß und die Wärmepumpe arbeitet nicht mehr effizient, bzw. schafft es nicht mehr, eine behagliche Raumwärme herzustellen. Dieses Problem wird oft mit elektrischen Heizpatronen gelöst, die an kalten Tagen zusätzlich den Heizkreislauf mit erwärmen.

Eine effizientere Lösung für den bivalenten Betrieb bieten Infrarotheizungen, wie es eine Studie der TU-Dresden zeigt.
In dieser Studie wurde in einem Bestandsgebäude von Gasheizung auf Luft-Wärmepumpe umgestellt wurde. Ohne die Bestandsheizkörper auszutauschen, konnten diese mit einer Vorlauftemperatur von 40°C mit einer Luft-Wärmepumpe ungeregelt weiter betrieben werden und die Infrarotheizungen haben den erhöhten Wärmebedarf an kalten Wintertagen ausgeglichen.

Zitat aus der Studie: „Die Ergebnisse zeigen, dass das entstehende Leistungsdefizit durch die Infrarotheizung kompensiert werden kann. Insgesamt zeigt die Studie, dass durch die Ergänzung eines wasserbasierten Heizsystems mit einer Infrarotheizung ein vorhandenes, für höhere Temperaturen ausgelegtes Heizsystem, ohne Austausch der Heizflächen, mit niedrigen Systemtemperaturen verwendet werden kann und sich somit gut für eine Kombination mit einer Wärmepumpe eignet.

Die Analysen haben gezeigt, dass im Vergleich zur Basisvariante die Endenergie um bis zu 62% durch diesen kombinierten Einsatz reduziert werden kann.“ Zwar könne die Deckung der Spitzenlasten bei abgesenkter Grundtemperatur mit unterschiedlichen Systemen erfolgen. „Die Infrarotheizung eignet sich durch die kurzen Reaktionszeiten hierfür jedoch besonders gut.“

Pressemitteilung der IG Infrarot Deutschland zur Studie der TU Dresden (11.05.23): https://ig-infrarot.de/studie-tu-dresden-2023/

Diese Studie zeigt, dass bei Erneuerung der Heizungsanlage von Öl/Gas mit Umstellung auf Wärmepumpe am Heizkreislauf nicht zwingend Anpassungen vorgenommen werden müssen, nur das Heizaggregat erneuert wird und mit Infrarotheizungen die fehlende Heizkapazität effizient ausgeglichen werden kann.

Ingo Koßmagk, Inhaber

Ingo Koßmagk, Inhaber

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Fazit

Wärmepumpen gelten als technologisch fortschrittlich, sind effizienter als Gas- oder Ölheizungen, sind aber im Aufbau sehr aufwendig. Außeneinheit, Inneneinheit, Rohrleitungssystem, Stelleinrichtungen und Fußbodenheizung summieren sich zu einer großen Menge an Material, das im Herstellungsprozess weitaus mehr Rohstoffe und Energie benötigt als für Infrarotheizungen.

Eine Wärmepumpe ist ein komplexes System, das nur von kompetentem Fachpersonal installiert und eingestellt werden kann. Sobald das Fachpersonal bezüglich Wärmepumpeninstallation nicht wirklich 100% kompetent ist, besteht die Gefahr, dass das System nicht gut abgestimmt ist, mit der Folge hoher Verbrauchskosten, die im Endeffekt dann sogar höher sind als bei der Infrarotheizung.

Infrarotheizungen sind wartungsfrei und unterliegen keinem Verschleiß – somit entfallen Betriebskosten für Service und Wartung. Bei guter Herstellungsqualität überdauern Infrarotheizungen viele Jahrzehnte.
Bei dem sich derzeit abzeichnenden Trend des zunehmenden Mangels an Fachpersonal, können die Wartungskosten für ein wartungsbedürftiges Heizsystem wie eine Wärmepumpe in der Zukunft deutlich steigen, ganz zu schweigen von möglichen Wartezeiten, bis ein Techniker vor Ort sein kann.

In einem zunehmend hochgradig energieautarken Wohnungsmarkt könnte die IRH eine wichtige Rolle spielen - effizient, ökologisch und langlebig. Bei Neubauten mit geringem Heizbedarf und gleichzeitiger Nutzung von PV ist die IRH wirtschaftlicher und vom ökologischen Gesichtspunkt nicht zu toppen.

Sehr wahrscheinlich würde der Verkaufserfolg von Wärmepumpen deutlich geringer sein, gäbe es für diese keine Förderung.
Ingo Koßmagk, Inhaber

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aktualisiert am 17.11.2025